Zukunftswerkstatt - Spielraumkonzept Region amKumma
Am Samstag, 05.11.11 fand die Zukunftswerkstatt im Rahmen des Spielraumkonzeptes für die Region amKumma statt. Nach der Fertigstellung der Bestandserhebung, welche unter intensiver Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erfolgte, diente die Zukunftswerkstatt zur Entwicklung von Ideen und Visionen für die Region und für jede einzelne Gemeinde. Ca. 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nahmen an der generations- und gemeindeübergreifenden Veranstaltung im BORG in Götzis teil.
Direkt zu Beginn der Veranstaltung konnten die Teilnehmenden ihre Gemeinde beim Meinungsbarometer anhand einer Skala bewerten. Ausgestattet mit einem Namensschild startete die Veranstaltung mit der Begrüßung. Das Planungsbüro AS 2 – Freiraumplanung stellte anschließend die Ergebnisse der bisherigen Beteiligungsaktionen und Planungen vor. Unterlegt wurden die Ergebnisse mit Filmen von Jugendlichen aus jeder Gemeinde. Die Filme zeigten Aufenthaltsbereiche von Jugendlichen, aber auch Konflikte und Veränderungswünsche.
Die Entwicklung von Ideen erfolgte in zwei Phasen. Am Vormittag arbeiteten die Gemeinden jeweils getrennt zu verschiedenen Themen. Nach dem Start mit einem „Brainwalking“, bei dem Ideen an Themenplakaten befestigt werden konnten, wurden einzelne Ideen in Kleingruppen weiter vertieft. Zu den Themen zählten beispielsweise Spiel- und Sportflächen, Jugendtreffpunkte, Natur- und Begegnungsräume sowie Wegeverbindungen.
In einer zweiten Ideenphase gruppierten sich die Teilnehmer in neuen Gruppen und entwickelten Vorschläge und Maßnahmen für die gesamte Region. Übergreifende Themen konnten herausgefiltert werden, die für die ganze Region von Bedeutung sind wie z.B. die Entwicklung einer Jugend-Chillbank oder eines Jugendparks. Auch die Entwicklung eines Logos für das Gesamtprojekt wurde angegangen. Das Thema Naturräume spielte ebenfalls eine große Rolle, so wurden eine Wander-/Spazierkarte besprochen. In allen Gemeinden wurde außerdem immer wieder das Thema Verkehr und Vernetzung angesprochen. Die Entschleunigung des Verkehrs sowie das Spielen und der Aufenthalt auf Wohnstraßen wurden thematisiert.
Den Höhepunkt der Zukunftswerkstatt stellte die Erstellung der Zukunftspyramide dar. Aus ca. 80 Umzugskartons wurde eine Pyramide gebaut, die die Ideen aus den einzelnen Gemeinden aufzeigt und nun in den einzelnen Gemeinden an zentraler Stelle ausgestellt wird.
Ein Generationenvertrag mit dem Motto „Wir begegnen vergangenen, heutigen und zukünftigen Generationen mit größtmöglicher Wertschätzung und Offenheit zum Dialog“ wurde von einer regionalen Kleingruppe entwickelt und von allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unterschrieben. Er zeigt, dass den Teilnehmenden nicht nur die Interessen ihrer Generation sondern die Bedürfnisse aller in der Region von Bedeutung sind.
Die Ergebnisse der Zukunftspyramiden werden nun in den weiteren Prozess zur Erstellung des Spielraumkonzeptes eingearbeitet.
Film von Alexander Mohr
