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Karl Pont leitete Team Austria beim 50. Sapporo Snow Festival

Ein historischer Moment für die österreichische Schneeskulptur: Beim 50. Jubiläum des renommierten Sapporo Snow Festival in Sapporo (Japan) war Österreich erstmals offiziell im internationalen Wettbewerb vertreten.

Angeführt wurde das Team Austria vom Koblacher Künstler Karl Pont, der als Teamleiter die Verantwortung vor Ort trug. Gemeinsam mit Daniel Nachbaur und Michelle Steinmetz setzte das Team einen Entwurf von Daniel Nachbaur in Schnee um. Ausgangspunkt war ein 3 x 3 x 3 Meter großer, kompakter Schneeblock. Innerhalb von nur vier Tagen arbeiteten die Künstler täglich von 9 Uhr morgens bis 21 Uhr abends an der Skulptur. Teilweise wurde die Arbeit durch starken Schneefall zusätzlich erschwert. Präzision, Ausdauer und Teamkoordination waren entscheidend, um das Werk unter diesen Bedingungen fertigzustellen. Die Skulptur zeigte eine Fuchsmutter mit ihrem Jungen. Das Motiv thematisierte Werte wie Familie, Vertrauen und Verbundenheit und schlug eine symbolische Brücke zwischen Japan und Österreich.

 

Weltweit bedeutendstes Event dieser Art

Das Sapporo Snow Festival gilt als das bedeutendste Schneeskulpturenfestival der Welt und zieht jährlich rund zwei Millionen Besucher an. Maximal zehn Nationen werden zum Wettbewerb zugelassen. Internationale Spitzenteams treten hier an – es gilt als „Champions League“ der Schneeskulptur. Unterstützt wurde der österreichische Auftritt durch die Österreichische Botschaft Tokio sowie das Österreichisches Kulturforum Tokio. Auch wenn eine Platzierung unter den ersten fünf knapp verpasst wurde, war der Auftritt ein starkes internationales Signal. Besonders erfreulich: Das Team Austria wurde für 2027 erneut eingeladen. Für Karl Pont markiert die Leitung des österreichischen Teams in Sapporo einen weiteren Meilenstein seiner internationalen künstlerischen Laufbahn.