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Koblach vor 100 Jahren – ein Blick in die Vergangenheit
Eine Postkarte aus dem Jahr 1925, die aus der Ansichtskartensammlung der Landesbibliothek stammt, zeigt vier verschiedene Motive unseres Ortes vor 100 Jahren.
Über der „Dorfpartie“ mit einigen wenigen Wohnhäusern und Höfen, der Volksschule und dem Kurhaus Adler am Fuße des Kummenbergs, thront die weithin gut sichtbare Pfarrkirche St. Kilian (erbaut 1905 – 1907). Im Vordergrund ist das Haus Madlener-Kilga im Sorgenwies zu sehen.
Die „Straßenpartie“ zeigt die – aufgrund der auffälligen Ansammlung von erfolgreichen Betrieben – von den Dorfbewohnern damals scherzhaft-respektvoll genannte „Millionengasse“ (von links nach rechts) mit dem Gasthaus zur Harmonie, der Gemischtwarenhandlung von Franz Josef Gächter und die Maschinenstickerei Kaspar Gächter & Co. Von einer „Harmoniekreuzung“ wie man diesen Ort heute umgangssprachlich nennt, konnte damals noch keine Rede sein.
„Straßenhäuser mit Gebirge“ zeigt den östlichen Ortsteil mit einigen wenigen Landwirtschaften, dem Haus von „Willibalds“ am rechten Bildrand und der Hohen Kugel im Hintergrund.
Mit dem Blick auf das ehemalige Zollamt und dem damaligen Gasthaus Schiffle mit Kummenberg im Hintergrund schließt die Übersicht. Damals wie heute ist die Verbindung in die Schweiz im Bereich Falle ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
