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Umweltwoche: Höhlenwanderung

Am 28. Mai entführte Markus Reis eine Gruppe von Interessierten in die sagenumwobene Welt der Koblacher Naturhöhlen.
Umweltwoche: Höhlenwanderung

Die rasche Ausbuchung der Führung zeigt das große Interesse an der Thematik. Mit dem Fahrrad angereist und mit Stirnlampen ausgestattet, starteten die Teilnehmer in den Straßenhäusern Richtung Kalkofenhöhle. Die Höhle wurde damals beim Autobahnbau gefunden. Leider wurden die über Jahrhunderte entstandenen Sinterröhrchen (Stalaktiten) von den ersten Besuchern nach der Entdeckung zerstört. Nächster Halt war bei der Glitzhöhle unter der Neuburg, wo man bei Grabungen eine Schmucknadel fand. Angekommen im Winkla, erklärte Markus Reis wie es zu den Erzählungen und Sagen aus diesem Teil Koblachs kam. Zuletzt ging es in getrennten Gruppen hinauf zur Bruderhöhle, wo Kieselsteine aus dem Rhein gefunden wurden. Daher geht man davon aus, dass der Wasserpegel des Urzeitsees damals bis in diese Höhe reichte. Den Interessanten Ausführungen von Herrn Reis kann ein weiteres Mal gefolgt werden, ein neuer Termin ist bereits in Planung!

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