19. Etappe Restaurierung 2019 abgeschlossen

Kurz vor Weihnachten wurde die 19. Etappe der Restaurierung bei der Neuburg abgeschlossen werden. Vom 2. Oktober bis 18. Dezember 2019 konnte ein weiterer Teil der westlichen Ringmauer restauriert werden.
19. Etappe Restaurierung 2019 abgeschlossen

 Wie gewohnt, war die Einrichtung der Baustelle zeitlich ziemlich aufwendig. Das gesamt Material muss bei jeder Bauetappe mit einem kleinen Transporter  vom Pfadiheim zuerst zum Mischplatz geführt oder getragen werden und dann mit dem Materialaufzug zur eigentlichen Baustelle neben dem Turm transportiert werden. Strom und Wasser muss ebenfalls über mehrere hundert Meter zur Baustelle geleitet werden.
Jürgen Vallaster und Abokor Mohamed von der Firma Wilhelm & Mayer haben die Renovierung fachmännisch durchgeführt. Lehrlinge der Firma Wilhelm & Mayer haben auch dieses Jahr wieder im Rahmen ihrer Ausbildung mittelalterliche Bautechnik und das Restaurieren historischer Gebäude  kennen gelernt. In gewohnter Weise haben auch freiwillige Helferinnen und Helfer die Profis immer wieder  tatkräftig unterstützt.

Zur Freude von rund 70 Schülerinnen und Schülern der Volksschule und der Mittelschule Koblach war es 2019 auch wieder möglich, eine NeuBurgBaustelle für Kinder zu organisieren.

Nach Entfernung des starken Efeu- und Strauchbewuchses von der Mauerkrone, kamen noch recht gut erhaltene Abdrücke von Abdeckziegeln (Mönch und Nonne) zum Vorschein. Eine spezielle Ausbuchtung bei einer Schießscharte entpuppte sich als erhalten gebliebene Untermauerung eines Hakenbüchsen-Balkens . Da dies doch eine Besonderheit bei der Neuburg darstellt, wurde dieseVorrichtung mit einem alten Eichenbalken rekonstruiert.

Da die Renovierungsarbeiten bis in die Winterzeit andauerten, müssen die renovierten Mauern bis zur wärmeren Jahreszeit zum Schutz vor Frostschäden eingepackt bleiben. Der bei historischen Bauten verwendete Sumpfkalk-Mörtel braucht eine längere Trocknungszeit als herkömmlicher Zement-Mörtel.

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